Was bislang oft noch unbeachtet bleibt, ist in der katholischen Wochenzeitung zum Aufmacher geworden: Weinbrenners Pionierrolle im Schutz historischer Bauwerke.
Der Artikel wird gleich auf dem Titelblatt angekündigt (unter einem Bild des Papstes) und ist von Sibylle Orgeldinger sehr gut geschrieben worden.
Den Aufhänger bildet die spannende und erhellende Geschichte der Kirche St. Cyriak in Malsch, die vom Historiker Dr. Clemens Rehm ans Tageslicht geholt wurde. Wir haben schon darüber berichtet, waren ja auch von den Heimatfreunden Malsch einbezogen worden.
Als es um einen Neubau der Kirche ging, sprach Weinbrenner 1822 davon, dass es nicht weniger als „unverantwortlich“ sei, wenn historische Baudenkmale ohne Not zerstört würden, und versuchte, soviel wie möglich von der gotischen Vorgängerkirche zu retten.
Das Resultat ist in jedem Fall faszinierend.
Und das Aufdecken dieser Geschichte ist ein ganz besonderer Beitrag zu Weinbrenners 200. Todesjahr.
Die Heimatfreunde Malsch haben die Forschungen (einschließlich des Gutachtens Weinbrenners) auf ihrer Seite zugänglich gemacht.



