Mit ihrem achteckigen Turm mit spitzbogigen Fenstern erscheint die katholische Kirche auf den ersten Blick als ein nicht so typisches Werk aus der Weinbrenner-Schule. Dabei ist sie gerade darin doch typisch, als hier Teile der Vorgängerkirche bewusst weiterverwendet wurden. Dafür hatte hier Friedrich Weinbrenner selbst seine Autorität als Oberbaudirektor in die Waagschale geworfen, und sein Neffe Johann Ludwig W. leitete die Erneuerung maßgeblich.
Um Licht in die wandlungsreiche Entstehungsgeschichte der Kirche zu bringen, tauschten sich am Donnerstag Mitglieder der Heimatfreunde Malsch, der Pfarrgemeinde und der Weinbrenner-Gesellschaft aus und bestiegen unter der Führung des Historikers und Archivars Dr. Clemens Rehm den Turm, wo sich tatsächlich Hinweise fanden. Dazu bald mehr.
Fotos: Martin Reichert (2,3), WBGE (1,4)




